Magdalena Berger
Magdalena Berger reflektiert in dieser Ausstellung über die Figur des Gatekeepers als verkörpertes Pendant zu heutigen Verifizierungssystemen.
Magdalena Bergers (*1988, Salzburg, AT) Installationen bewegen sich zwischen Zurückhaltung und raumgreifender Präsenz und verhandeln Fragen von Körperlichkeit und Identität. Materialien erscheinen nicht als bloße formale Setzungen, sondern als Träger spezifischer Atmosphären: Latex als Membran zwischen Schutz, Verletzlichkeit und Erinnerung; Rotwein als flüchtige Spur von Zeit und Körper; Motoren als Rhythmusgeber einer maschinellen Physis; Licht, Video und Sound als sensorische Erweiterungen des Raums. In den Arbeiten treten diese Elemente in ein Wechselspiel, das erst im Verhältnis zum Ort seine volle Wirkung entfaltet. Dabei entstehen Situationen, die nicht nur gesehen, sondern gespürt, gehört oder gerochen werden. Berger’s Arbeiten wurden u. a. im kunstraum traklhaus Salzburg, im Lentos Kunstmuseum Linz, bei PARALLEL Vienna, Foto Wien sowie im periscope Salzburg gezeigt, ebenso im Rahmen einer vom Land Salzburg vergebenen Residency in Berlin.
Bild: Magdalena Berger, Untitled (Red and Blue), 2024, Installation, Milchhof Berlin, courtesy of the artist.
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Österreich
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