Kateryna Lysovenko
Das Programm 2026 eröffnet mit einer malerischen Intervention der ukrainischen Künstlerin Kateryna Lysovenko, deren Bildsprache die Brüche des Krieges und die prekäre Sichtbarkeit von Bildern in Zeiten politischer Ausnahmezustände verhandelt. Die Auftragsarbeit wird von der ERSTE Stiftung unterstützt.
Kateryna Lysovenko (*1989, Kiew, Ukraine) studierte Malerei am Odesa Grekova Kunstkolleg und arbeitet in den Medien monumentale Malerei, Malerei, Zeichnung und Text. Sie untersucht die Beziehung zwischen Ideologie und Malerei sowie die Produktion von Opferbildern in Politik und Kunst von der Antike bis zur Gegenwart. Lysovenko betrachtet Malerei als eine Sprache, die entweder instrumentalisiert oder als ein freies, selbstbestimmtes Ausdrucksmittel existieren kann. Vor der völkerrechtswidrigen Invasion lebte sie in Kiew, Ukraine, heute lebt und arbeitet sie in Wien.
Bild: Kateryna Lysovenko, Playground (Mother with Children), 2025, oil on canvas, courtesy of the artist.
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