Newsletter Badge


Zurück
  Termine
12.06.2026 | 21:00 Uhr

Deva Schubert. missed tones (in the corridor)

Foto: © Deva Schubert

In einer neuen Koproduktion des Salzburger Kunstvereins und der SZENE Salzburg lässt Deva Schuberts Performance zwei Körper und zwei Stimmen in einen semantischen Kollaps gleiten.

10.06.2026 20:00 
12.06.2026 21:00

After Show mit DJ Rova: 12. Juni, 22:00 Uhr

Eintritt frei.

missed tones (in the corridor) inszeniert Kommunikation als etwas, das sich permanent an der Schwelle zur Kohärenz befindet. Im Schluckauf, im Stottern oder in einer Melodie, die nur im Zusammenspiel zweier Stimmen entsteht, entdeckt Schubert eine Choreografie der Beziehung, in der Verbindung fragil und überraschend ist.

Schuberts neues Stück ist als Partitur für Stimme und Körper für zwei Performer:innen für die Ringgalerie des Salzburger Kunstverein konzipiert. Die Performance beginnt mit einem Klang irgendwo weiter entfernt, hinter einer Ecke, leicht außerhalb des Sichtfeldes.

Im Kern stellt die Performance die Frage: Wie lässt sich Unlesbarkeit durch die Stimme erzeugen? Das vokale Material oszilliert zwischen dem Technischen und dem Animalischen, dem Mechanischen und dem Jenseitigen. Klicklaute, Atemgeräusche, glottale Unterbrechungen, tonale Fragmente, Pulse, die an fehlerhafte Systeme oder nicht-menschliche Rufe erinnern.

In englischer Sprache.

Konzept & Performance: Deva Schubert
In Zusammenarbeit mit der Performerin: Chihiro Arak
Outside Eye: Lotta Beckers
Kostüme: Madgalena Emmerig
Kuratiert von Mirela Baciak und Angela Glechner.

Die Performance wurde in Auftrag gegeben und produziert vom Salzburger Kunstverein und SZENE Salzburg.

Deva Schubert (*1991, Berlin, DE) ist Choreografin, Tänzerin und Künstlerin aus Berlin. In ihren Arbeiten erforscht sie die Stimme als körperliches und soziales Instrument zwischen Performance, Installation und digitalen Medien. Ihre Arbeiten wurden u. a. im Haus der Kunst München, der Kunsthalle Zürich und beim Transart Festival gezeigt. 2024 erhielt sie den ImPulsTanz Young Choreographers’ Award für Glitch Choir, ihre Ausstellung Silent Spills wurde zuletzt im Kunstraum Niederösterreich präsentiert.